Absurditäten.

xeni’s blog?

Von Japanischen Gärten, Algen und dem Kult 12 .. Juni 13, 2008

Auch wenn ich anscheinend nur mit Fußball Feedback bekomme *grummel*, will ich den heutigen Tag beschreiben. (ihr könntet mir ja mal das Gegenteil beweisen und mir viieeele Kommentare schreiben :P )

Wir waren in der Rheinaue. Zwar hat das Wetter erst zum Ende hin mitgespielt, aber wen interessiert schon das Wetter.

In der Rheinaue gibt es einen japanischen Garten. Ist seehr schön, mit viel Liebe gemacht. Man hat das Gefühl einmal abschalten zu können von Autos, Lärm, Stress und ständigem Zeitdruck. Mehr als eine Stunde haben wir an diesem wunderschönem Ort verbracht (wenn auch sehr klein).

Ich liebe die Natur. Ich habe sie schon immer gemocht. Und auch wenn ich in der Stadt wohne, gleicht Rheinbach eher einem Dorf. In meiner Gegend sind sehr viele Felder und Wälder und früher gab es schöne Gärten die sehr naturbelassen waren zu bewundern. Leider mussten diese Gärten einer Gefängnismauer weichen (…)

Ich habe mich auf jeden Fall sehr wohl in dem (japanischen) Garten gefühlt und mich gefreut wie ein kleines Kind. Es gab in der Mitte einen kleinen See mit Kois, die riiieeesig waren. Überall gab es Pflanzen, Büsche, Bäume. Wenn man über ein paar Steine geklettert ist, kam an an besonders schöne Plätze.

Obwohl ich mit ein paar anderen unterwegs war, mit denen ich sonst eher herumblödele, waren wir alle ruhig. Ich denke alle haben es genossen!

Hach, ich könnte stuundenlang davon schwärmen!!

Naja jedenfalls waren wir nicht die ganze Zeit dort, sondern sind auch ein wenig in der Rheinaue spazieren gegangen. Dabei haben wir merkwürdige Dinge gesehen, zum Beispiel Algen die von einem Baum herunter hingen.

Danach haben wir eine absolute Fehlentscheidung getroffen: Wir sind ins Labyrinth gegangen. Wenn ich jenes labyrinth mit einem Wort beschreiben sollte wäre es „scheisse„. ‘Tschuldigung, mir fällt kein besseres Wort ein. Und nicht das wir uns falsch verstehen, das war kein Labyrinth aus Pflanzen, sondern aus gspannten Kunststoffwänden. Ziel war ein Turm, den wir innerhalb 5 Minuten erreicht haben.

Nach dem Ausflug in der Rheinaue sind wir dann mit der U-Bahn zurück zum Bonner HBF und sind von dort aus zum rheinischen landesmuseum gelaufen. Die Austellung, „Kult 12″ war eher für Kinder gedacht, und die Führerin machte ein derart unsympatischen Eindruck, dass ich richtig schlechte Laune bekam und nur eins wollte: Zurück in den japanischen Garten.

Fazit: Trotz dem Wetter, trotz einem miesen Labyrinth und trotz einer Austellung, die nicht spannend war, hat die Rheinaue, insbesondere der japanische Garten einfach alles rausgeholt. Diser Tag war wunderschön und ich werde mit Sicherheit noch öfter in die Rheinaue gehen.

Liebe Grüße eure Xeni, euer Liebelein, oder euer Wichtelchen :D

P.s: Anbei eine Seite mit Panorama-Blick vom japanischen Garten (sieht jetzt etwas besser aus, schöner!

http://www.stadtpanoramen.de/bonn/japanischer_garten_rheinaue_5.html

 

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